Der Spitz in Kindergedichten

Gedichte aus „Bunt & Schön“, ein Kinderbuch von 1898.

Mädchen Annchen in seinem Wagen und vorgespannten Spitz

Wie kommt man durch die Welt?

Ins Wägelein hat sich Klein-Annchen gesetzt;
Sie spannte als Pferd vor den Spitz;
Im Segelboot aber rudert jetzt
Der kleine Matrose, der Fritz.
Da braust keine Woge, da schreckt keine Welle,
Und doch kommt mein Fritzel nicht von der Stelle.
Da ist Klein-Annchen viel besser dran,
Sie peitscht auf den Spitz,
und der läuft was er kann.

Illustration mit weißen Spitz und Bub Walter

In Reih und Glied!

Du, Gustel, trägst die Fahne jetzt voran,
Und Spitz und Walter folgen
Mann für Mann;
Du, Hermann, läßt die
Trommel laut erklingen,
Ich will als General
aufs Pferd mich schwingen.


Quelle:

Kinderbuch Bunt & Schön, 1898, Autor unbekannt. Monografie aus der Sammlung zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz

https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1878508881&PHYSID=PHYS_0003&DMDID=&view=picture-single



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